Die FEIL RechtsanwaltsgFeilesellschaft mbH mit Sitz in Hannover vertritt bundesweit Mandanten im IT-Recht, Datenschutzrecht und IT-Vergaberecht. Rechtsanwalt und Geschäftsführer Thomas Feil hat sich in den führenden Medien einen Namen als Spezialist für die Themen Phishing und Abmahnungen gemacht. Seine Auftritte sind in den Mediatheken von ARD, NDR und Sat1 ebenso zu finden wie in Bild, Stern und Spiegel. Auf der Internetseite recht-freundlich.de bietet Rechtsanwalt Feil zudem über 4.000 Blogartikel und über 50 selbsterstellte Videos zu seinen Schwerpunktthemen an.

Flexibel anpassbar ohne Erweiterungsinvestitionen

Im Jahr 2017 stand für die Kanzlei die Erneuerung der IT-Infrastruktur an. Der interne Fileserver war bereits über fünf Jahre lang im Einsatz und kam an seine Belastungsgrenzen. Zudem rechnete die Kanzlei in naher Zukunft mit einer dynamischen Entwicklung neu hinzukommender Mitarbeiter, die sich schlecht prognostizieren ließ. Daher war Rechtsanwalt Feil auf der Suche nach einer skalierbaren Lösung, die sich der Kanzleigröße flexibel anpasst, ohne dass Erweiterungs- oder Ersatzinvestitionen getätigt werden müssen. Bei der Recherche stieß Feil auf das Deutsche Anwaltsrechenzentrum.

Freier Kopf ohne IT-Sorgen

„Ausschlaggebend für die Auslagerung unserer Kanzlei-IT war, dass ich den Kopf frei von IT-Sorgen haben wollte und mich um die Technik nicht mehr kümmern wollte“, betont Feil. Das Deutsche Anwaltsrechenzentrum bietet schließlich eine garantierte Verfügbarkeit von 99,5%. Nötige Arbeiten werden ohne Zutun des Kunden durchgeführt: Wartung, Datensicherung, regelmäßige Rekonstruktionsarbeiten, Absicherung des Gesamtsystems, Updates und Patches, Aktualisierung von Anwendungen, Betriebssystemen und Hardware. Das alles ist nun nicht mehr Sache der Kanzlei, sondern des Betreibers Michgehl & Partner GmbH.

Höchste Sicherheit – berufsrechtskonform

Ein weiterer Grund für den Umzug in das Deutsche Anwaltsrechenzentrum: „Hier lässt sich ein Sicherheitsniveau realisieren, das in der Kanzlei einfach nicht möglich ist“, bestätigt Dipl.-Kfm. Holger Esseling, Geschäftsführer der Michgehl & Partner GmbH: „Oder haben Sie redundante Server, Argon-Gaslöschanlage und 24/7 Zutrittskontrolle in Ihren Büroräumen, um nur einige Punkte zu nennen?“. Dabei wird einer der Hauptgründe gegen eine Auslagerung entkräftet: Das Berufsrecht. Im Deutschen Anwaltsrechenzentrum werden die Mitarbeiter zu Gehilfen im Sinne von § 203 StGB und können damit, einzeln zur Verschwiegenheit verpflichtet, den Anforderungen des Berufs- und Strafrechts genauso gut entsprechen wie fest angestellte Mitarbeiter. Das ist im Übrigen eine Anforderung, die das Deutsche Anwaltsrechenzentrum von den meisten anderen Hosting-Anbietern unterscheidet. Über 30 Jahre Erfahrung in der Kanzlei-IT tun ihr Übriges zu einem einzigartigen Angebot.

Systemanalyse und Umsetzung

Nach der Entscheidung für die Auslagerung wurde zunächst die bestehende Kanzlei-IT intensiv analysiert, um im nächsten Schritt die Systemvoraussetzungen für das Rechenzentrum herzustellen. So wurde beispielsweise ein neuer Router installiert, um die verschlüsselte Verbindung aufzubauen. Im Deutschen Anwaltsrechenzentrum in Düsseldorf wurde derweil die IT-Infrastruktur der Kanzlei virtuell nachgebaut. „Wir erstellen für den Server und die Arbeitsplätze virtuelle Maschinen, die dann aus der Kanzlei heraus im Prinzip nur noch ferngesteuert werden“, betont Max Riedel, Technikleiter bei der Michgehl & Partner GmbH: „Damit reduzieren wir den Datenverkehr und damit die Netzwerkbelastung. Auch die Anforderungen an die PCs und Notebooks in der Kanzlei sind deutlich niedriger“.

Schneller Umzug in das Deutsche Anwaltsrechenzentrum

Am Tag der Umstellung ging dann erwartungsgemäß alles ganz schnell: Die Arbeitsplatz-Rechner in Hannover wurden mit der fertig vorbereiteten Infrastruktur im Rechenzentrum verbunden. Während einer kurzen Einführung und Schulung zum neuen System wurden die nötigen Geräte eingebunden, zum Beispiel Diktiergeräte und Wiedergabesets. Bereits am gleichen Tag konnte die Kanzlei ihrer Arbeit wieder nachgehen. „Wir sind froh, dass wir diese Entscheidung getroffen haben“, fasst Rechtsanwalt Feil die Umstellung zusammen.

Mit Netz und doppeltem Boden

Ein letzter Wermutstropfen bleibt aus Sicht der Kanzlei: Die Abhängigkeit von einer Internetverbindung. Zwar war es auch vorher schon so, dass bei eingeschränkter Verbindung die Arbeit stark beeinträchtigt wurde. Nun allerdings würde der Ausfall der Internetleitung den Zugriff auf Kanzleisoftware und Daten gänzlich verhindern. Daher wurde eine zweite Leitung als Backup für den Notfall eingerichtet. Und sollte der Worst Case eintreten, läuft zumindest im Rechenzentrum in Düsseldorf alles weiter. Der Zugriff wäre dann über das Mobilfunknetz möglich oder außerhalb der Kanzlei, zum Beispiel im Home Office. So ist die Verfügbarkeit selbst im äußersten Notfall gesichert und die Kanzlei erreicht ihr wichtigstes Ziel, den Kopf frei von IT-Sorgen zu haben und sich auf die Mandate konzentrieren zu können.